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Radevormwald










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Aufstellung vor der Gaststätte Rädereichen 1950 :
Historisches Bild der MSC-Mitglieder auf Motorrad-Oldtimern
die Namen der Recken auf dem Foto

Der MSC Radevormwald wurde im Mai 1950 als Verein für Motorradfahrer gegründet. Heute haben sich die Mitglieder auf den Autosport konzentriert. In der Tradition als Motorradverein treten wir aber unter anderem seit vielen Jahren als Veranstalter von nationalen und internationalen Motorradrennen auf.

Archiv

Aktuell:

Clubpokal 2008

Nach einer mehr als spannenden Saison, die vom Hin- und Her der Zwischenstände und Punktabstände der Formel 1 kaum nachstand, fand der Clubpokal-Wettbewerb 2008 jetzt mit der Fahrt von Judith und Hans-Werner ein mehr als würdiges Ende.

Clubpokalsieger 2008 wurden 

Christa Faber und Günter Stumpf

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle! 

 Endstand 2008  

Die in diesem Jahr erstmalig mit den jeweiligen Partnerinnen durchgeführten Fahrten waren allesamt mit viel Liebe und Mühe gestaltet und brachten den Teams viel Spaß. Danke an alle, die mitgemacht haben, besonders denjenigen, die nicht alle Fahrten mitfahren konnten, aber dennoch irgendwann dabei waren.

Wir hoffen natürlich, daß es im nächsten Jahr nicht nur die gleichen Teams bleiben, sondern, daß noch neue dazu kommen.

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Vorankündigung - Bobby Car-Rennen - Absage

Der "Große Preis von Radevormwald" - am 16. Juli 2006 muß leider wegen Erkrankung des Orga-Leiters ausfallen.

Bobby Car-Rennen 2006

 

8./9. Oktober 2005 - Die Clubtour 2005

Da unser – freiwilliger – Tourenwart Friedhelm Lindermann darauf verzichtet hat, einen Bericht über die diesjährige Herbsttour zu verfassen (vielleicht wollte er nicht zuviel Eigenlob loswerden?) übernehme ich diese Aufgabe gerne, denn es wäre zu schade dieses Ereignis an dieser Stelle nicht wieder gebührend zu würdigen. 

Hier die Basis-Fakten:

Start am 8. Oktober – Treffpunkt „Jägerhof“ in Haltern-Flaesheim – 9.00 Uhr zum Frühstück

Ende am 9. Oktober – „Düstermühle“ – gegen 17.00 Uhr nach dem Kaffeetrinken

 Was geschah dazwischen?

 Zunächst erreichten alle Teilnehmer den Startpunkt „Frühstück“ ohne die Karenz zu überschreiten.Da die Anfahrt nur eine knappe Stunde betrug, hatte man nicht das Gefühl, daß jemand aus dem Bett gefallen war – im Gegenteil, die Stimmung war prächtig, der Flachs blühte und auch der Kaffee tat richtig gut. 

Dann wurde es sportlich (fast) ernst - die Orientierungsaufgaben warteten. (Die nachstehenden Eindrücke sind absolut subjektiv vom Verfasser.) 

Nach einem lockeren Aufgalopp mit Ermittlung des Namens des Weser-Datteln-Kanals und einer Flußnamen-Ermittlung (Lippe) kam die erste Klippe in einem Kreisverkehr als ein (winzig kleines) Sträßchen nicht als mögliche Ausfahrt erkannt und somit eine kleine Ortsrundfahrt eingeleitet wurde. Dies geschah in Begleitung von mindestens 2 weiteren MSC-Fahrzeugen (hallo Wolfgang G. und Lothar G.). Aber schnell war der richtige Weg wieder gefunden und nach Wasserschloß-Besichtigung 

sowie über das „Rosendorf“ (Seppenrade) auf einer landschaftlich schönen Strecke fanden wir uns dann in Buldern in einer Baustelle wieder, die uns vor dem „Tollen Bomberg“ stoppte. 

Aber auch das war letztendlich kein Problem und so fanden wir dann auch den wunderschönen Schilderbaum, der zu allen erdenklichen Orten eine Entfernung von 1.111 km anzeigte. Dann kam der Maibaum!  

Hier können alle nochmal die Berufsgruppen nachvollziehen: 

Nach sechsmaligem Umrunden des Mastes und der (vermeintlichen) Sicherheit, alles richtig notiert zu haben ging es dann weiter – zum Brauhaus „Stephanus“, eines der inzwischen immer zahlreicher werdenden Wirtshausbrauereien in Deutschland.  

Eine Besichtigung schloß sich an und es war äußerst interessant zu sehen, wie hier auf kleinstem Raum die Spezialität „Stephanus-Bräu“ entsteht. Beim anschließenden Mittagessen in den urig eingerichteten Räumen (u.a. mit Oldie-Motorrädern) wurden dann die Spezialitäten des Hauses gekostet – insbesondere das „Brauhaus-Radler“ = Stephanus-Bräu mit Erdbeer-Rhabarber-Saft fand großen Anklang.

 

Die anschließende Fahrt zum Quartier in Stadtlohn, dem Residenz Hotel Loen, gestaltete sich lediglich für das Team, das diesen Fahrtabschnitt etwas zögerlich in Angriff genommen hatte (ich klopfe da an meine Brust), ein wenig kompliziert, da es die Hilfestellung des Fahrtleiters nicht mitbekam. Aber das tat dem Spaß keinen Abbruch!

Nach Belegung der Zimmer kam dann Friedhelms Verbeugung vor den Damen gut an - Shopping in Winterswijk/Holland, wo die Geschäfte länger offen waren als in Stadtlohn. Also setzte sich die MSC-Karawane dorthin in Bewegung. Der Markt dort hatte schon recht große Ausmaße und das Angebot der Händler – speziell bei den Pflanzen – wurde rege in Anspruch genommen. Für die Herren der Schöpfung war allerdings auch gesorgt – es gab genügend Straßen-Cafès, wo man auch einen Schluck Gerstensaft zu sich nehmen konnte.

 

Der Abend gestaltete sich wieder harmonisch mit einem gemeinsamen Essen sowie der Siegerehrung für den sportlichen Teil der Tour. Die Auswertung trieb dem Verantwortlichen und seinen Helfern Wolfgang H. und Holger K. den Schweiß auf die Stirn, da wieder einmal nicht Jeder Alles verstanden hatte und der Spagat zwischen Strenge und „Naja“ gefunden werden sollte. Aber letzten Endes kam es zu einer Siegerehrung, die einmal mehr alle zufriedenstellte (kam mir jedenfalls so vor) und mit dem Team Hirschfeld einen würdigen Sieger auszeichnete.

 Der Ausklang des Tages fand dann in der Hausbar statt – weitere Beschreibungen sind überflüssig. 

Der nächste Morgen sah die Truppe – je nach Zustand am Abend zuvor – mehr oder weniger pünktlich beim Frühstück und in Erwartung des weiteren Programms.

Dieses sah zunächst eine Führung durch eine Käserei im holländischen Buurse vor. Humorvoll bekamen wir die Fertigung von Käse nach Gouda-Art durch den Chef der Produktion erläutert. Gleich danach ging es in das angeschlossene Pfannkuchenhaus, damit es endlich wieder etwas zu essen gab.

 

Nachzutragen bleibt die Stippvisite auf dem Bahnhof der Museumsbahn „Buurt Spoorweg“, wo gerade eine kleine Dampflok mit viel Qualm fahrfertig gemacht wurde. Viele Details auf dem Bahnhof erinnerten an vergangene Bahntage – sei es der Fahrkartenschalter oder die Waage oder das Stellwerk auf dem Bahnsteig.

Es war außerdem eine kleine Erinnerung an die Fahrt mit dem Vulkanexpress im vergangenen Jahr!

Nach einem Abstecher durch einen Supermarkt – in Holland auch sonntags geöffnet - ging es weiter im Programm – als nächstes hatte Friedhelm uns bei einem Holzschuhmacher angemeldet. Es war mehr als interessant zu sehen, wie diese nützlichen Utensilien hergestellt werden. Eindrucksvoll bekamen wir den Weg vom Holzstamm zum Holzschuh vorgeführt.

 

  

  

Aber auch von dort trieb uns der Hunger letztendlich fort – zur „Düstermühle“.  Dort wurde mit einem leckeren Stück Kuchen der Schlußpunkt unter eine wieder einmal gelungene Herbsttour gesetzt.

Von einigen Traktor-Oldies verabschiedet, machte sich der MSC-Troß auf den Heimweg.

 

An dieser Stelle bleiben nur 2 Dinge noch kurz und knapp zu sagen:

Erstens - Herzlichen Dank an Friedhelm Lindermann für diese wieder mit viel Arbeit und Liebe für’s Detail ausgearbeitete Clubtour. Sie hatte wieder den richtigen Mix zwischen interessanter Information und viel Spaß innerhalb der Clubgemeinschaft.

Zweitens – alle, die nicht dabei waren, haben eine Menge verpaßt und sollten darüber nachdenken, im nächsten Jahr dabeizusein. Denn der vorstehende Bericht kann natürlich nur einen Bruchteil von dem Spaß und der Freude beschreiben, den alle Teilnehmer wieder einmal auf der Tour hatten. Also – überlegt es Euch für das nächste Jahr!

 Hans-Peter Schmitz

 

Letzte Aktualisierung:
28.01.2010